Aosta

Aosta

Aosta, die Regionshauptstadt, liegt am Zusammenfluss des Dora Baltea mit dem Wildbach Buthier und an den bedeutendsten, nach Frankreich und in die Schweiz führenden Straßen.

Sie ist umgeben von prächtigen Bergen, wie dem Grand Combin im Norden, dem Emilius, dem Becca di Nona im Süden und dem Gebirgsmassiv des Rutors im Westen. Schon die Römer hatten die strategische Bedeutung des Ortes begriffen, als sie Augusta Praetoria 25 v. Chr. gründeten.

Einmalig sind die noch gut erhaltenen, römischen Denkmäler der Stadt, angefangen von der römischen Brücke, über den Augustusbogen, die Porta Pretoria, das Theater, den Kryptoportikus des Forums bis hin zu den Überresten der Stadtmauer und einer Villa. Aus der frühchristlichen Zeit (5.-6. Jh.) bleiben die Überreste der kreuzförmigen Kirche von San Lorenzo, in der die ersten Bischöfe begraben wurden, während uns aus dem Mittelalter die Kollegiatkirche von Sant’Orso mit ihrem romanischen Campanile, dem Kreuzgang und dem Priorat überliefert wurde sowie die Kathedrale mit dem Schatzmuseum, dem Chorgestühl und den seltenen Fresken aus dem 11. Jahrhundert im Dachgeschoss (in beiden Kirchen), außerdem verschiedene Türme und auf dem Hügel, mit einem schönen Spaziergang zu erreichen, die Aquäduktbrücke Ru Prévot.

Das Zentrum von Saint-Bénin, die Kirche von San Lorenzo und die Espace Porta Decumana in der Bibliothek nehmen jedes Jahr zahlreiche, interessante Ausstellungen auf.

Im klassizistischen Gebäude, in dem das MAR - Archäologisches Regionalmuseum mit seinen archäologischen Sammlungen untergebracht ist (vom 3. Jt. v. Chr. bis zum 7. Jh. n. Chr.) im Kellergeschoss die zeitgenössischen, der Archäologie gewidmeten Ausstellungen untergebracht, während sich im 1. Stock die bedeutenden und renommierten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst befinden.

Aosta ist die ideale Ausgangsbasis für diejenigen, die die Region besuchen wollen. Es wird von der Frankenstraße durchquert, die vom Grossen Sankt Bernhard hinunter und nach Pont-Saint-Martin weiterführt.