Cogne

Cogne

Im Herzen des Nationalparks des Gran Paradiso erhebt sich Cogne als seine „Hauptstadt“ in einem weiten Becken am Rande der Wiesen von Sant’Orso, die zu den größten Bergwiesen Europas zählt.

Cogne wurde aufgrund der Fördertätigkeit seiner Eisenminen bekannt und ist heute einer der beliebtesten Urlaubsorte, der es verstanden hat, unter voller Wahrung seines Naturgutes einen hochwertigen Tourismus zu entwickeln. Als ein für Sportler, Familien und Naturbegeisterte ideales Urlaubsziel hat Cogne jede Art von Sommer- und Winteraktivitäten zu bieten: Trekking, Bergsteigen, Free-Climbing, Reiten und Mountainbike; im Winter ist es das Reich des Skilanglaufs, während für die Abfahrt 9 km Pisten zur Verfügung stehen, die für Skifahrer jeden Niveaus geeignet sind. Vervollständigt wird das Angebot durch den bestens ausgestatteten Snow-Park für Kinder und Anfänger, Fußwege, Hundeschlitten, Ausflüge in von Pferden gezogenen Schlitten oder, für die dynamischeren Urlauber, das Skibergsteigen und das Eisklettern mit über 150 Eisfällen.

Cogne hat eine an Geschichte, Kultur und Traditionen reiche Vergangenheit: von den kostbaren Klöppelkissen-Spitzen, die man bei der Genossenschaft “Les dentellières” bewundern kann, bis hin zum Holzhandwerk. Ein bekannter Künstler aus Cogne, Dorino Ouvrier, stellt im Ausstellungszentrum “Atelier d’Arts et Métiers” seine mächtigen Skulpturen aus, die unglaubliche Geschichten aus dem täglichen Leben erzählen. Um die traditionelle Architektur des Aostatals näher kennenzulernen lohnt es sich das Maison Gérard-Dayné zu besichtigen, wo die Ethnographie und das Kulturgut des Gebirgsvolks umfangreich behandelt werden.

Das alte Dorf der Minenarbeiter ist heute Sitz eines Besucherzentrums des Nationalparks mit multimedialen Systemen, Interaktionsspielen und einem originellen “sensoriellen Raum”, der den Besuchern die Möglichkeit bietet, die Düfte der Natur zu atmen und den charakteristischen Klängen des Waldes zu horchen.