Champoluc - Ayas - Antagnod

Ayas

Ayas ist die letzte Gemeinde des Evançon-Tals und liegt in einem vom Monte-Rosa-Massiv überragten Becken. Dem Namen Ayas entspricht kein bestimmtes Wohngebiet, denn der Ort ist in zahlreiche Dörfer aufgesplittert, von denen die bekanntesten Champoluc, Antagnod, Frachey, Saint-Jacques-des-Allemands und Le Crest sind.

Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich: Gletscher und raue Felswände neben aus Wiesen und Weiden bestehenden Gegenden mit seichtem Gefälle, mit dem Monte-Rosa-Massiv im Hintergrund. Die Architektur und die Trachten dieser Gegend, sind sehr von einigen Bevölkerungsgruppen der deutschen Schweiz beeinflusst worden, den Walsern, die sich vor allem im oberen Ayas-Tal ansiedelten, wovon die zahlreichen Dörfer mit den typischen Rascards zeugen.

In Antagnod gibt es außer der sehenswerten Pfarrkirche San Martino, mit ihrem bemalten, vergoldeten und mit Schnitzereien verzierten Hauptaltar, einige typische Wohnhäuser, darunter das Maison Fournier, ein Gebäude mit einem langen Holzbalkon und einem zylindrischen Treppenturm; hier ist die Dauerausstellung des typischen Handwerks des Aostatals untergebracht.

Heute weist Ayas ein erstrangiges touristisches Angebot auf: Im Winter kann man von den spektakulären Tiefschneepisten und der unerschöpflichen Auswahl an um den Gletscher verlaufende Pisten im Skigebiet Monterosaski profitieren, die auch das Gressoney-Tal und Alagna in Valsesia streifen; außerdem gibt es zahlreiche Rundstrecken für den Skilanglauf, Schlittschuhlaufen, Eisklettern, Schneeschuh-Wanderungen und für den Après-Ski warme Lokale für Abende mit Musik und Spaß. Im Sommer verwandelt sich die Landschaft, und die Gipfel der Berge werden zu Zielen für Wanderungen jeden Schwierigkeitsgrads, vom Bergsteigen über einfache Spaziergänge bis hin zu den Mountainbike-Strecken. Die verschiedenen Dörfer werden zu Treffpunkten, an denen zahlreiche Veranstaltungen organisiert werden, die den Urlaub mit Erlebnissen ausfüllen.