Gressoney-La-Trinité

Gressoney-La-Trinité

Gressoney-La-Trinité ist das letzte Wohngebiet des Lys-Tals und liegt in einem weiten ebenen Gebiet, das vom mächtigen
Gletscher des Lyskamm überragt.

Im Zentrum der Ortschaft steht die Pfarrkirche, die auf das Jahr 1671 zurückgeht und deren Hauptaltar im Barockstil mit Elementen aus der Renaissence aus teils vergoldetem, teils bemaltem Holz besteht. Die Spitze des Campanile hat eine besondere Zwiebelform, welche von einer Kupferkugel und einem Kreuz überragt wird. Der neben der Kirche liegende Friedhof ist aufgrund der alten und hochwertigen handgefertigten Grabsteine aber vor allem wegen des schönen Steinkreuzes erwähnenswert. Im Mittelalter gehörte dieser Ort den Bischöfen von Sion und wurde von Hirten aus dem Wallis bevölkert: die Walser. Ihre Kultur spiegelt sich noch heute in der Architektur, in den Traditionen und in der gesprochenen Sprache, dem sogenannten „Titsch“, wieder.

Die Ortschaft ist Ausgangspunkt für die Aufstiege zur Monte-Rosa-Gruppe und gleichzeitig ein für den Wintersport gut ausgestatteter Ort. Gressoney liegt nämlich im Zentrum des Skigebiets Monterosa Ski, dessen 180 km Pisten im Westen mit dem Ayas-Tal und im Osten mit dem piemontesischen Ort Alagna verbinden. Die Ortschaft Staffal, ganz oben im Tal, ist das Zugangstor zu den mitreißendsten Strecken im Tiefschnee und für das Skibergsteigen. Im Sommer hat Gressoney schöne Spaziergänge zu bieten, wobei es in einigen Abschnitten auch von den Aufstiegsanlagen profitiert, oder mehrtägige Trekkingtouren wie den Höhenweg 1, die Tour des Monte Rosa, die mit einer Rundstrecke durch Italien, durch die Schweiz und um den Monte Rosa führt, und den Grossen Walserweg, der den Weg entlangführt, den die Walser während ihrer Migration zurücklegten.